Baumaßnahmen stehen für Zukunftssicherung

In Poppenhausen tut sich Einiges. „Wenn Kräne stehen, tut sich was am Bau“ heißt es in der Branche.

Während die Erschließungsarbeiten im neuen Wohnbaugebiet „Dixe Birke“ noch nicht ganz abgeschlossen sind, werden bereits die ersten Häuser gebaut.

Die lang ersehnte Wegnahme des „Schandflecks“ Weiherberg 1 beginnt: Zuerst wird das Dach abgedeckt.

Der Dachstuhl ist weggenommen, die Materiallen müssen zur Entsorgung getrennt werden.

Jetzt geht es an die Substanz, das Mauerwerk

Auf dem engen Grundstück müssen die Facharbeiter bedächtig vorgehen, um die umliegenden Gebäude zu schützen.

Nur noch Dreck und Schutt bleiben zum Wegfahren auf die Deponie…

Das war´s dann. Die schmucke Sandsteinmauer mit den Initialen des Bauherrn „Damian Baier 1906“ soll dort oder etwas zurückgesetzt erhalten werden und so auch in Zukunft auf das vormals dort stehende Gebäude hinweisen.

Gewerbegebiet Steinwiesen:

Der Aufbau der Gewerbefläche für die Nahversorgung wird noch ein paar Wochen dauern. Denn es kann nur Erde angeliefert werden, die gut verdichtet werden kann und besonders tragfähig ist.

Während der Kran an der Baustelle Georgstraße beim ehemaligen Schwesternhaus längst abgebaut ist und die Anlage seiner Bestimmung übergeben wird, stehen derzeit Baukräne in den Baugebieten Milseburgstraße und Dixe Birke.
Dort werden neue Wohnhäuser gebaut. In der Milseburgstraße wurde jetzt der Rohbau auf dem zuletzt verbliebenen freien Grundstück errichtet. Das Wohnbaugebiet ist damit vollständig belegt, für die Anliegerstraße wurde noch im Spätherbst der Endausbau fertiggestellt.
Der Bebauungsplan „Dixe Birke“ wurde erst im Frühjahr als Satzung beschlossen und doch sind bereits 10 der insgesamt 12 Baugrundstücke verkauft, ein weiteres ist reserviert.
Aber auch weitere Baustellen sind erkennbar. Im Rahmen der Dorferneuerung wurde nach langen und schwierigen Verhandlungen das Anwesen Weiherberg 1 von der Gemeinde Poppenhausen erworben. Die abgängige Bausubstanz der Gebäude mit einer bewegten Vergangenheit wurde jetzt weggenommen. Während der hintere Teil des kleinen Grundstücks an die Nachbarn abgegeben wird, soll der vordere Teil mit ca. 180 qm als „Platz der Kunst und Kultur“ gestaltet werden. Die Fotodokumentation zeigt einige Abschnitte des Abrisses durch die Fa. Erdbau-Müller.
Im Unterdorf wird derzeit die geplante Gewerbefläche von 5000 qm für die Nahversorgung aufgebaut. Etwa 10.000 m³ Erde werden schichtweise eingebaut und verdichtet, damit den späteren Investoren ein standhafter Baugrund zur Verfügung gestellt werden kann.
Noch im Herbst dieses Jahres soll das alte, seit etwa 20 Jahren leer stehende Haus in der Georgstraße 17 weggenommen werden. Dies auch in Vorbereitung, damit an dieser Stelle die Nahversorgung verbessert werden kann.
Insgesamt dürfen wir eine Entwicklung registrieren, die anschaulich verdeutlicht, dass die Verantwortlichen aus dem Rathaus und die Mandatsträger der gemeindlichen Gremien die Herausforderungen der Zukunft entschlossen annehmen.

Gewerbegebiet Steinwiesen:
Der Aufbau der Gewerbefläche für die Nahversorgung wird noch ein paar Wochen dauern. Denn es kann nur Erde angeliefert werden, die gut verdichtet werden kann und besonders tragfähig ist.