Behinderungen der Müllabfuhr durch Matsch, Schnee- und Eisglätte
Die aktuellen Wetterverhältnisse führen zu teils erheblichen Behinderungen bei der Müllabfuhr. Die Entsorgungsfahrzeuge haben derzeit insbesondere in den höher gelegenen Gebieten ganz erheblich mit Behinderungen durch Matsch, Schnee- und Eisglätte zu kämpfen. Die Räumdienste tun ihr Bestes, können aber nicht alle einzelnen Straßen und Wege gleichzeitig räumen. Die Müllfahrzuge kommen nur entsprechend langsam voran. Insbesondere Nebenstraßen und Straßen mit steileren Gefälle- bzw. Steigungsstrecken sind für die Müllfahrzeuge oft nicht befahrbar und es müssen teils mehrfache Anfahrtsversuche unternommen werden. Teils bleiben die Fahrzeuge auch liegen oder stecken fest und können erst nach erfolgreicher Räumung die Fahrt wieder aufnehmen. Die Frage der Befahrbarkeit einer Straße stellt sich für Müllfahrzeuge mit bis zu 20 Tonnen Gewicht vor Ort oft völlig anders dar als für Privat-PKW mit einem Gewicht unter 2 Tonnen. Oft müssen die Fahrer in jedem Einzelfall entscheiden, ob Sie das Risko möglicher Schäden an anderen Fahrzeugen, Gebäuden oder sogar an Leib und Leben durch ein nicht mehr gesichert beherrschbares Müllfahrzeug eingehen, um eine Mülltonne pünktlich zu leeren statt sie mit leichter Verspätung nachzuholen oder in Teilstrecken stecken bleiben und so alle folgenden Grundstücke nicht mehr anfahren können.
Die Wettersituation führt zu Verzögerungen im gesamten Abfuhrgebiet, auch wenn nicht alle Städte und Gemeinden gleichermaßen von Behinderungen durch Eis und Schnee betroffen sind. Wenn die Fahrzeuge durch Schnee- und Eisglätte länger für ihre Touren in den stärker betroffenen Gemeinden brauchen oder gar feststecken, können die Touren dann auch in den anderen Gemeinden nicht mehr wie vorgesehen erledigt werden. Die Entsorgungsunternehmen versuchen, die Leerungen so bald als möglich nachzuholen. Lassen Sie deshalb nicht geleerte Müllgefäße weiterhin so auf ihrem Grundstück stehen, dass sie für die Müllwerker von Gehweg oder Straße aus problemlos erreichbar sind und niemanden gefährden. Die Entsorgungsunternehmen versuchen derzeit, ihre Fahrzeugkapazitäten möglichst zu verstärken, um die Rückstände aufholen zu können.
Auf Grund der aktuellen Wetterprognosen ist allerdings auch für die nächste Woche mit anhaltenden oder sogar noch zunehmenden Behinderungen zu rechnen.
