„Dabei statt allein“
Rund 50 Besucherinnen und Besucher beim Informationsabend zum sozialen Zusammenhalt
Poppenhausen. Unter dem Titel „Dabei statt allein“ fand am Mittwochabend, den 21. Januar 2026, im großen Saal des Pfarrzentrums Poppenhausen eine Informationsveranstaltung zum Thema sozialer Zusammenhalt statt. Rund 50 interessierte Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung und füllten den Saal.
Im Mittelpunkt des Abends stand die bewährte Arbeit des Vereins „Miteinander – Füreinander Oberes Fuldatal e. V.“, der seit vielen Jahren in den Nachbargemeinden Ebersburg, Gersfeld und Ehrenberg erfolgreich tätig ist. Ziel der Veranstaltung war es, Informationen und Einblicke in diese Praxis zu geben und gemeinsam zu diskutieren, welche Formen der Unterstützung und des Miteinanders auch für Poppenhausen sinnvoll sein könnten.
Nach der Begrüßung durch Bürgermeisterin Alexandra Ballweg wurden als Referent:innen Frau Susanne Beh, hauptamtliche Mitarbeiterin des Vereins, Herr Dr. Hans Unbehaun, langjähriger Vorstand und Gründungsmitglied, sowie Frau Gisela Feuerstein, Gründungsmitglied und Mitglied des neuen Vorstands, vorgestellt. In ihren Beiträgen erläuterten sie anschaulich die Ziele, Strukturen und vielfältigen Angebote des Vereins. Dazu zählen unter anderem Alltags- und Demenzbegleitung, Fahrdienste, Nachbarschaftshilfe sowie generationenübergreifende Begegnungen und Bildungs- und Kulturangebote. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf dem Einsatz und der Begleitung ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer.
Der lebendige Vortrag und die praxisnahen Beispiele sowie die Berichte, was gut funktioniert und wo noch „Luft nach oben“ ist, stießen auf großes Interesse. In der anschließenden Diskussionsrunde brachten viele Besucherinnen und Besucher eigene Ideen, Fragen und Anregungen ein und machten deutlich, dass auch in Poppenhausen ein Bedarf an neuen Formen des sozialen Miteinanders gesehen wird.
Am Ende des Abends verständigten sich die Teilnehmenden auf ein weiteres Vorgehen in drei Schritten:
- Zunächst sollen durch eine weitere Veranstaltung oder eine Befragung die konkreten Bedarfe in Poppenhausen ermittelt werden – denn jedes Dorf hat eigene Strukturen und Bedürfnisse.
- Anschließend soll geprüft werden, welche Organisationsform für eine Umsetzung vor Ort sinnvoll wäre.
- In einem dritten Schritt soll das Gespräch darüber gesucht werden, ob und in welcher Form eine Kooperation mit bestehenden Initiativen förderlich sein könnte.
Die Veranstalterinnen und Veranstalter zeigten sich sehr zufrieden mit dem Verlauf des Abends. Der große Zuspruch und die engagierte Diskussion machten deutlich, dass das Thema viele Menschen bewegt. Der Informationsabend war damit ein gelungener Auftakt für weitere Überlegungen und Schritte hin zu noch mehr Miteinander in Poppenhausen. Ein herzlicher Dank geht an alle Helferinnen und Helfer, die zum Gelingen des Abends beitrugen.
Alexandra Ballweg

Dr. Hans Unbehaun bei seinen Ausführungen


Das Publikum hatte viele Fragen und es kam zu Diskussionen

Applaus für einen gelungenen und informativen Abend
