Transport von Hilfsgütern nach Bad Neuenahr/Ahrweiler

Abordnung der Poppenhausener–Wehr im Krisengebiet

Unterstützung im Katastrophenschutz der Feuerwehr

DOWNLAOD
Pressemitteilung "Transport von Hilfsgütern nach Bad Neuenahr/Ahrweiler

Am Samstag den 24.07.2021 startete der Gerätewagen der Feuerwehr Poppenhausen mit 6 Einsatzkräften Besatzung zusammen mit Fahrzeugen der Feuerwehren Gersfeld (Rhön) und Tann (Rhön) zu einer Fahrt ins vom Hochwasser betroffene Gebiet Bad Neuenahr/Ahrweiler.
Zweck war die Versorgung der dort lebenden Menschen mit Hilfsgütern aller Art - Schaufeln, Besen, Eimer, Handschuhe, Gummistiefel, Handtücher, Hygiene- und Babyartikel, haltbare Lebensmittel, Tiernahrung, Verbandmaterial, Trinkwasser und mehr. Alle Hilfsmittel, welche im Rahmen einer Spendenaktion zusammengetragen wurden.

Mit zwei 40t und drei 7,5t LKWs wurden die Hilfsmittel in das Krisengebiet gefahren und an verschiedenen, zentralen Versorgungspunkten im Stadtgebiet abgeladen. Bereits auf der Anfahrt erfuhren wir unzählige Gesten der Anerkennung und Wertschätzung durch Autofahrer auf der Autobahn mit „Winken und Daumen hoch“ begleiteten unseren Konvoi immer häufiger, je näher wir dem Gebiet kamen.
Völlig unverständlich erschien uns dann im Gebiet die Anzahl der Fahrzeuge von Gaffern und Katastrophentouristen, die den Verkehr vor Ort fast zum Erliegen brachten. Stundenlange Staus auf den noch befahrbaren Straßen waren die Folge.
Umso mehr überwogen aber die Reaktionen und Gesten der Dankbarkeit der Bürger vor Ort, die mit schier unermüdlichem Eifer und Durchhaltewillen inmitten des Unvorstellbaren mit Aufräumarbeiten bis an die Grenzen der Erschöpfung beschäftigt sind.

Bilder, die selbst erfahrene Feuerwehrleute fassungslos machten.

AUS RESPEKT UND AUFGRUND MORALSCHER BEDENKEN NEHMEN WIR DAVON ABSTAND, DIE EINDRÜCKE HIER BILDLICH ZU VERANSCHAULICHEN.

Auch die Gespräche mit den Betroffenen vor Ort lassen nur erahnen, wie traumatisch die Erlebnisse dieser Katastrophe für die Betroffenen gewesen sein müssen… +++(GBI D.L.)

v. l.: Maik Lotz, Lukas Rehm, Jana Ganseforth, Erik Erb, Dietmar Link und Georg Wehner

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