Aktuelles

Informationen und Nachrichten von Abfallwirtschaft Landkreis Fulda und Zweckverband Abfallsammlung für den Landkreis Fulda

Heinrich-von-Bibra-Platz 5-9, 36041 Fulda

Neue Info-Broschüre "Abfallwirtschaft 2019"

Aktuelle Nachricht vom 13.09.2019

Unsere Gesellschaft ist geprägt von einem immer schnelllebigeren und wohlstandsgeprägten Lebenswandel. Die Schattenseiten sehen wir täglich in unseren Straßen: achtlos weggeschnippte Zigarettenkippen, Coffe-to-go Becher und Fast-Food Verpackungen bis hin zur aus Bequemlichkeit weggeworfenen Pfandflaschen. Die Lebensdauer eines Produktes wird heute nicht mehr durch die tatsächliche Verwendbarkeit bestimmt, sondern durch modische Einflüsse oder technisch immer kurzlebigere Standards vorgegeben, die in immer kürzen Abständen zur Erneuerung unserer Gebrauchsgegenstände führt. Der damit verbundene stetig steigende Verbrauch an Rohstoffen und natürlichen Ressourcen wird uns künftig vor immer größere Probleme stellen.

Sicher ist ein konsequenter Umgang mit unseren Abfällen nicht die alleinige Lösung unserer Probleme, jedoch kann er wichtige Beiträge hierzu leisten. Ziel muss es sein, so viele Rohstoffe wie möglich und diese vor allem so lange wie möglich in Produktionskreisläufen zu halten, um knapper werdende natürliche Ressourcen zu schonen. Deshalb ist es wichtig, dass alle unsere Abfälle den Weg in die vorgehaltenen Sammel- und Rücknahmesysteme finden - und zwar richtig sortiert. Nur bei ordnungsgemäßer Sammlung kann eine hochwertige klima- und ressourcenschonende Verwertung erfolgen. Und hier ist jeder einzelne von uns gefordert und kann ohne großen Aufwand selbst wichtige Beiträge leisten.

Weil die richtige Abfallsortierung manchmal gar nicht so einfach ist, soll die neue Info-Broschüre einen Überblick über die bestehenden Sammel- und Entsorgungsmöglichkeiten mit Hinweisen zur richtigen Benutzung geben. Gleichzeitig soll sie auch über die wesentlichen Vorteile der von uns gewählten Verwertungsverfahren informieren, um von der Sinnhaftigkeit der Getrenntsammlung zu überzeugen. So wollen wir alle Bürgerinnen und Bürger noch mehr für das Thema Abfall sensibilisieren und dazu motivieren, uns in unseren abfallwirtschaftlichen Bemühungen künftig noch besser zu unterstützen. Zudem finden Sie in der Broschüre auch viele Hinweise zu unseren aktuellen Serviceangeboten, die Ihnen den Umgang mit ihren Abfällen erleichtern sollen, wie z.B. den Erinnerungsservice an bevorstehende Abfuhrtermine, das Abfall-Navi zum leichten Auffinden von Entsorgungsanlagen und Containerstandorten oder den Verschenkemarkt für Gegenstände, die noch genutzt werden können und so noch lange nicht zum Abfall werden müssen.

Mit insgesamt 24 Seiten ist die neue Broschüre etwas umfangreicher als bisher geworden. Obwohl sie viele neue Informationen enthält, ist sie noch übersichtlicher gestaltet als bisher. Sie finden hier schnell alle wichtigen Informationen, die Sie für eine ordnungsgemäße Trennung und Sortierung Ihrer Abfälle benötigen und zusammen mit der Abfallverzeichnis "Abfälle von a bis Z" steht Ihnen ein umfangreiches Nachschlagewerk zur gesamten Abfallwirtschaft im Landkreis Fulda zur Verfügung. 

Die neue Infobroschüre "Abfallwirtschaft 2019" steht ab sofort auf unserer Homepage zum Download bereit.

https://www.abfallwirtschaft-landkreis-fulda.de/cache/infos_und_tipps.php

Quelle: https://www.abfallwirtschaft-landkreis-fulda.de/cache/aktuelles.php?msg_id=74

Schulstart mit dem Blauen Engel 2019 für mehr Recyclingpapier

Aktuelle Nachricht vom 30.07.2019

Bild: Blauer Engel

Jedes Jahr werden in Deutschland mehr als 200 Millionen Schulhefte verbraucht. Aber nur jedes zehnte Schulheft ist aus Recyclingpapier, obwohl Hefte und Schreibblöcke mit dem "Blauen Engel" aus ökologischer Sicht die bessere Wahl wären. Denn neben dem Schutz des Waldes können bei der Herstellung von Recyclingpapier im Vergleich zu Heften aus herkömmlichem Frischfaserpapier bis zu 70 % Wasser und bis zu 60 % Energie eingespart werden.

Hätten Sie beispielsweise gewußt, dass bereits die Nutzung von 3 Blatt Recyclingpapier so viel Energie einspart, dass es für das Kochen einer ganzen Kanne Kaffee ausreicht? Bei 500 Blatt wird schon so viel Energie gespart wie für eine Waschmaschinenwäsche benötigt wird.

Jeder kann hier ganz leicht nachhaltig zum Umweltschutz beitragen. Zum Schulbeginn startet wieder eine Recyclingpapier. Kampagne des Umweltzeichens "Blauer Engel", die vom Bundesumweltministerium, vom Umweltbundesamt, der Jury Umweltzeichen und der RAL GmbH getragen wird. Auch der Landkreis Fulda will diese Aktion unterstützen und noch mehr Menschen für das Thema Umweltschutz sensibilisieren und zeigen, wie viele Möglichkeiten es gibt, sich selbst aktiv zu beteiligen.

Unter dem folgenden Link finden Sie viele interessante Informationen zu der Kampagne "Schulstart mit dem Blauen Engel 2019" und die Vorteile von Recyclingpapier. Zusätzlich finden Lehrkräfte neben detaillierten Informationen auch Materialien zur Verwendung im Unterricht.

www.blauer-engel.de/schulstart

Eine kurze Beschreibung der Vorgehensweise zur Verwertung von Altpapier finden Sie zudem auf unserer Homepage unter der Überschrift "Abfallverwertung - Papier, Pappe, Karton".

Quelle: https://www.abfallwirtschaft-landkreis-fulda.de/cache/aktuelles.php?msg_id=32

Biotonne - teils hohe Verunreinigungen

Aktuelle Nachricht vom 06.05.2019

In den vergangenen Wochen wurde bereits mehrfach über die Vorteile einer hochwertigen Bioabfallverwertung informiert. Allerdings bereitet die zunehmende Verschmutzung der Bioabfälle durch andere Abfälle, insbesondere durch Kunststoffabfälle, große Probleme und verursacht hohe Kosten. Aus diesem Grund haben wir in den vergangenen Wochen Kontrollen der Biotonnen durchgeführt. Im Ergebnis konnten wir feststellen, dass sehr viele Bürgerinnen und Bürger ihre Bio-Tonnen sehr bewusst und ordentlich ausschließlich mit organischen Abfällen befüllen.

Leider gibt es aber auch eine erhebliche Anzahl an Bio-Tonnen, in denen sehr viele Fremdstoffe enthalten waren. Diese Tonnen wurden durch rote Aufkleber gekennzeichnet. Gleichzeitig wurden alle Verursacher persönlich angeschrieben, über die Störstoffe in ihrer Biotonne informiert und mit einem weiteren Informationsblatt auf die Notwendigkeit einer sortenreinen Befüllung hingewiesen. Nicht nur Bio-Tonnen in großen Wohnanlagen in dicht besiedelten Innenstädten, sondern auch in Einfamilienhäuser im ländlichen Raum waren durch andere Abfälle verunreinigt. Einen Eindruck über die festgestellten Störstoffe erhalten Sie durch die obige Bilderserie.

Sehr oft wurden die eigentlichen Bioabfälle wie Obst- und Gemüsereste, Fleisch-/Wurst-/ Käsereste oder überlagerte Nahrungsmittel mitsamt ihrer zumeist aus Kunststoff bestehenden Verpackungen (Kunststoffschalen, Tüten, Folien, Dosen, Gläser usw.) in die Bio-Tonne gegeben. Zum anderen werden zur Vorsortierung im Haushalt die Bioabfälle offensichtlich in vielen Fällen in Plastiktüten gesammelt und dann mit diesen zusammen in die Bio-Tonne gegeben. Teils wurden auch andere Abfälle in den Bio-Tonnen vorgefunden.

Ganz wichtig: Packen Sie kompostierbare Küchenabfälle bitte nicht in Plastiktüten ein, bevor Sie diese in die Bio-Tonne geben. Plastiktüten gefährden die weitere Behandlung der Bioabfälle. Wickeln Sie nasse Bioabfälle stattdessen lieber in Zeitungspapier ein! (Sie können mit wenigen Handgriffen aus alten Zeitungen auch selbst eine Sammeltüte für Ihre Bioabfälle in der Küche basteln. Hier finden Sie eine Faltanleitung.
Bitte verzichten Sie auch auf kompostierbare Plastiktüten zur Vorsortierung von Bioabfällen in Ihrem Haushalt, da diese bis zur Anlieferung in der Verwertungsanlage noch nicht abgebaut sind und deshalb bei der Sichtung auf Störstoffe nicht als solche erkannt werden können und gleichermaßen aussortiert werden müssen.
Packen Sie noch verpackte Bioabfälle aus und entsorgen die Verpackungen getrennt (Kunststoffverpackungen und Dosen = Gelber Sack/Gelbe Tonne, Gläser und Flaschen = Altglascontainer).

Der Gesetzgeber hat mit dem Ziel des Ressourcen- und Klimaschutzes die Getrenntsammlung von Bioabfällen verpflichtend vorgegeben. Falsch befüllte Biotonnen werden künftig nicht mehr geleert. Auch die Festsetzung eines Bußgeldes ist bei wiederholter Fehlbefüllung der Bio-Tonne möglich. Im Zweifel muss dann ein zusätzliches kostenpflichtiges Restmüllgefäß vorgehalten werden, um die bisher in der Bio-Tonne enthaltenen Restabfälle entsorgen zu können.  Eine Befreiung von der Pflicht zur Vorhaltung einer Biotonne kann nur auf schriftlichen Antrag erfolgen, wenn alle anfallenden Bioabfälle nachweislich auf dem eigenen Grundstück kompostiert werden.

Wegen der festgestellten Verschmutzungen wird die Kontrolle der Biotonnen fortgesetzt, um der gesetzliche Verpflichtung zur Getrenntsammlung von Bioabfällen nachzukommen und eine hochwertige Verwertung organischer Abfälle sicherstellen zu können. Unsere Abfälle - sei es aus Nichtwissen oder Bequemlichkeit - finden nicht immer den Weg in die richtigen Sammelsysteme. Dabei stehen diese jedem direkt an seinem Grundstück zur Verfügung. Gerade eine sortenreine Bioabfallsammlung hilft unserer Umwelt und Natur und vermeidet die Verschleppung von Kunststoffabfällen und anderen Reststoffen auf unsere Böden. Mit wenig Aufwand kann jeder Einzelne von uns ganz direkt und einfach einen Teil zu diesem großen gemeinsamen Ziel beitragen.

Quelle: https://www.abfallwirtschaft-landkreis-fulda.de/cache/aktuelles.php?msg_id=66