Jetzt darf ganz offiziell gebaggert, gepritscht und gepunktet werden: Am Dienstag wurde das neue Beachvolleyballfeld im Lüttergrund bei bestem Wetter offiziell eingeweiht.
In ihrer kurzen Begrüßung erinnerte Bürgermeisterin Alexandra Ballweg an die Entstehung des Projekts. Grundlage war ein Antrag der Freien Wähler aus dem Dezember 2024. Aufgrund verschiedener Umstände hatte sich die Umsetzung im Jahr 2025 etwas verzögert. Im frühen Sommer wurde dann beim zweiten Rasenschnitt dafür gesorgt, dass der Platz überhaupt gut zugänglich war. Im Juli konnte das Feld schließlich gebaut und fertiggestellt werden.
Rund 5.000 Euro wurden in das Beachvolleyballfeld investiert. Hinzu kommen die Aktivitäten des gemeindlichen Bauhofs. Bürgermeisterin Ballweg dankte dem Bauhof ausdrücklich für die geleistete Arbeit und die Umsetzung des Projekts.
„Ich freue mich sehr, dass wir hier ein weiteres Angebot für Bewegung, Sport und Begegnung geschaffen haben“, so Ballweg. Besonders erfreulich sei, dass der Platz bereits jetzt täglich genutzt werde. Das Feld solle ausdrücklich ein offener Treffpunkt sein: Die verschiedenen Gruppen seien für alle Interessierten offen, Sitzgelegenheiten werden noch geschaffen.
Nach dem symbolischen ersten Aufschlag der Bürgermeisterin wurde es dann sportlich. 16 Spielerinnen und Spieler traten in vier Mannschaften gegeneinander an: Die Bevölkerung, ein gemeinsames Team aus Gemeindevorstand und Gemeindevertretung, der Bauhof und die Gemeindeverwaltung.
Gespielt wurde nach einfachen und eigens für das Turnier festgelegten Regeln: Jede Mannschaft trat einmal gegen jede andere an, die Spiele dauerten jeweils sechs Minuten. So blieb das Turnier kurz, spannend und vor allem unterhaltsam
Und wer hat gewonnen?
Ganz klar: die Bevölkerung!
Mit drei gewonnenen Spielen setzte sich das Team der Bevölkerung souverän an die Spitze – wie im richtigen Leben.
Den zweiten Platz sicherte sich das gemeinsame Team aus Gemeindevorstand und Gemeindevertretung. Auf den weiteren Plätzen folgten der Bauhof und die Gemeindeverwaltung. Letztere übernahm mit drei Niederlagen freundlicherweise und völlig uneigennützig die Rolle des Schlusslichts – schließlich muss es bei einem Spaßturnier ja auch jemanden geben, der die Tabelle von unten zusammenhält.
Die Stimmung auf und neben dem Spielfeld war bestens. Angefeuert wurde mindestens genauso engagiert wie gespielt. Das neue Beachvolleyballfeld hat somit seinen Härtetest bestanden.
